Braucht es das Papier-Telefonbuch im Internet-Zeitalter überhaupt noch?

Das erste schweizerische Telefonverzeichnis erschien 1880 in Zürich und umfasste lediglich 130 Kundeneinträge. Bereits 1959 wurde aber die Millionengrenze an Einträgen im Telefonbuch überschritten. Heute sind wir bei rund 6 Mio. Einträgen.

 

Wenn wir sehen, wie viele Print-Medien (Tageszeitungen, Magazine, Fachtitel) regelmässig auf Papier erscheinen, obwohl der Inhalt meist gleichzeitig online zur Verfügung steht, denken wir, dass es das klassische Telefonbuch noch eine Weile geben wird. Wir produzieren das Telefonbuch für unsere Kunden und so lange, wie es für sie ein Bedürfnis ist. Das Buch finanziert sich über die Werbung im Telefonbuch. Deshalb können wir allen Telefonabonnenten ein Gratisbuch zustellen.

 

Alleine die vielen Kundenreaktionen, die wir täglich aufgrund von Neuausgaben der Bücher erhalten, zeigen uns, wie stark das Telefonbuch genutzt wird. Die MACH-Consumer-Studie 2011 der WEMF (AG für Werbemedienforschung) zeigt, dass über 80% der Bevölkerung das Telefonbuch nutzen. Kunden nutzen heute mehrere Verzeichnisse gleichzeitig – je nach Situation das Telefonbuch, Internetverzeichnisse, Verzeichnisse auf dem Mobiltelefon usw.. Das Buch ist manchmal schneller zur Hand, als den Computer zu starten. Zudem hat nicht jeder Haushalt einen Internetanschluss. 

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